Akku
WIR elektronik eWickler Comfort Akku eW320
Der Akku-Wickler für kleine, leichte Rollläden, ganz ohne Steckdose
- Akku statt Steckdose (4–8 Wochen)
- Display mit Zeit- und Astrofunktion
- Ideal für Mietwohnung, kleine Fenster
Ratgeber
Ja, es gibt heute wieder Akku-Gurtwickler: vier aktuelle Modelle von WIR elektronik, die den Rollladen ganz ohne Steckdose fahren. Sie sind die Lösung für Fenster, an denen kein Strom liegt, etwa in der Mietwohnung oder im Altbau. Die Grenze ist dabei klar. 5,5 kg Zugkraft, Rollläden bis rund 1,5 m².
Das reicht für Bad, Keller oder Dachfenster, nicht für große oder schwere Rollläden. Geladen wird der Akku je nach Nutzung alle vier bis acht Wochen. Wer mehr Kraft braucht oder eine Steckdose in Reichweite hat, fährt mit einem netzbetriebenen Gurtwickler besser.
Akku
Der Akku-Wickler für kleine, leichte Rollläden, ganz ohne Steckdose
Aufputz
Die Minigurt-Variante des Akku-Wicklers
Stand: Juli 2026 · Die mit * gekennzeichneten Links sind Amazon-Partnerlinks, kaufen Sie darüber, erhalten wir eine kleine Provision. Der Preis ändert sich für Sie nicht. Produktbilder lädt Ihr Browser erst nach einem Klick direkt von Amazon, dabei wird Ihre IP-Adresse an Amazon übertragen (Details).
Am Fenster liegt keine Steckdose, und einen Kabelkanal quer über die Wand wollen Sie sich nicht ziehen? Genau dieses Problem lösen Akku-Gurtwickler: Sie fahren den Rollladen elektrisch, ganz ohne Netzanschluss. Lange gab es dafür kaum brauchbare Geräte, doch das hat sich geändert.
Heute stehen wieder vier aktuelle Modelle zur Wahl, alle vom deutschen Hersteller WIR elektronik. Sie sind ausgereift und im Alltag zuverlässig, haben aber eine klare Grenze bei der Kraft. Worauf es ankommt, klärt dieser Ratgeber.
Die aktuellen Akku-Wickler kommen alle aus der eWickler-Reihe von WIR elektronik. Sie unterscheiden sich in genau zwei Punkten: Aufputz oder Unterputz, und Standardgurt (17 bis 23 mm) oder schmaler Minigurt (12 bis 15 mm).
| Modell | Montage | Gurtbreite | Zugkraft | Fläche |
|---|---|---|---|---|
| eWickler Comfort Akku eW320 | Aufputz | 17 bis 23 mm | 5,5 kg | bis 1,5 m² |
| eWickler Comfort Akku eW320-M | Aufputz | 12 bis 15 mm (Minigurt) | 5,5 kg | bis 1,5 m² |
| eWickler Comfort Akku eW420 | Unterputz | 17 bis 23 mm | 5,5 kg | bis 1,5 m² |
| eWickler Comfort Akku eW420-M | Unterputz | 12 bis 15 mm (Minigurt) | 5,5 kg | bis 1,5 m² |
Die beiden eW320-Modelle werden auf die Wand geschraubt (Aufputz). Sie sind bei Amazon gelistet und stehen oben auf dieser Seite mit direktem Link. Die beiden eW420-Modelle sitzen unauffällig im Mauerkasten (Unterputz), sind derzeit aber nur über den Fachhandel zu bekommen, nicht bei Amazon.
Technisch sind alle vier gleich ausgestattet: ein Display für die Programmierung, Zeit- und Astroautomatik sowie ein 1000-mAh-Akku (14,8 Wh). Der Rollladen fährt also auch im Akku-Betrieb nach der Uhr oder nach dem Sonnenstand, ganz ohne Steckdose.
Ein Punkt entscheidet über Erfolg oder Enttäuschung, und es ist die Zugkraft. Alle Akku-Modelle schaffen 5,5 kg, das entspricht Rollläden bis rund 1,5 m². Das ist ein Badezimmerfenster, ein Kellerfenster, ein Dachfenster. Eine Wohnzimmer-Terrassentür bewegt kein Akku-Wickler. Dort ziehen Geräte mit 45 oder 60 kg an der Steckdose.
Prüfen Sie das Gewicht Ihres Rollladens deshalb vorher mit dem Zugkraft-Rechner. 5,5 kg sind schneller überschritten, als die meisten denken, und ein zu schwacher Wickler bleibt einfach stehen.
Der Einbau unterscheidet sich kaum vom netzbetriebenen Gerät, nur das Kabel entfällt. Sie schrauben den Wickler an die Wand oder setzen ihn in den Mauerkasten, fädeln den Gurt ein, fertig. Strom zieht er aus dem eingebauten Akku, eine Zuleitung müssen Sie nicht verlegen.
Der einzige Haken ist das Nachladen. Alle vier bis acht Wochen kommt das Gerät für ein paar Stunden ans mitgelieferte Ladekabel. Das ist kein großer Aufwand, bleibt aber eine kleine wiederkehrende Aufgabe, die Sie bei einem Wickler an der Steckdose nicht haben.
Er löst ein bestimmtes Problem, nicht jedes. Sinnvoll ist er in diesen Fällen:
Brauchen Sie mehr Kraft oder liegt eine Steckdose in Reichweite, ist ein netzbetriebener Wickler die bessere Wahl. Welches Gerät zu Ihrem Fenster passt, zeigt der Aufputz-Vergleich. Was die Nachrüstung unterm Strich kostet, schlüsselt die Kosten-Übersicht auf.
Vielleicht sind Ihnen die batteriebetriebenen Gurtwickler von Bosch (K8, K10, K12) oder Somfy (Roll-Lift, Easy Lift) begegnet. Diese Baureihen sind abgekündigt. Neu gibt es sie nicht mehr, im Handel tauchen nur noch Restbestände und Gebrauchtgeräte auf, und Ersatzteile über den Akku hinaus sind kaum zu bekommen.
Wer heute so ein Gerät gebraucht kauft, kauft Technik ohne Zukunft. Für ein kleines Fenster ist ein aktueller eWickler die sauberere Wahl, für alles andere ein Gerät am Netz.
Akku-Gurtwickler sind heute keine Notlösung mehr, sondern eine ausgereifte Antwort auf ein konkretes Problem: einen Rollladen elektrisch fahren, wo kein Strom liegt. Die aktuellen eWickler-Modelle von WIR elektronik erledigen das zuverlässig, solange Ihr Rollladen leicht ist und unter der 5,5-kg-Grenze bleibt. Für kleine Fenster in Mietwohnung oder Altbau sind sie die richtige Wahl. Sobald mehr Kraft gefragt ist oder eine Steckdose in der Nähe liegt, greifen Sie zum netzbetriebenen Gurtwickler. Eine kabellose Alternative mit Funk oder App gibt es bei den Akku-Modellen bewusst nicht, das bleibt den Geräten am Netz vorbehalten.
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